Arterielle Hypertonie

Die arterielle Hypertonie hängt immer mit dem arteriellen Gefäßsystem zusammen. In dem Fall einer arteriellen Hypertonie ist der Wert chronisch erhöht und der systolische Wert meistens höher als 140 mmHg oder der diastolische Blutdruck größer als 90 mmHg. Natürlich können auch bei diesem Krankheitsbild öfter erhöhte Blutdruckwerte auftauchen, wenn Medikamente, Schwangerschaft oder eine andere Erkrankung vorliegt.

 

Als Ursache für eine arterielle Hypertonie wird meistens eine Störung des Hormonsystems oder des Herz-Kreislaufsystems in Betracht gezogen. Weitere Faktoren sind aber auch möglich. Unspezifische Symptome sind bei der Erhöhung des Blutdrucks normal. Vererbung, Nierenversagen oder sogar ein Schlaganfall kann die Ursache für eine solche Krankheit sein.

 

Die Häufigkeit der arteriellen Hypertonie ist sehr hoch und liegt etwa zwischen 10 bis 50 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Häufigkeit steigt jedoch auch im Alter an. Der systolische Wert liegt bei vielen beispielsweise über 160 mmHg. Doch auch bei jüngeren Patienten tritt diese Krankheit des Öfteren auf.

 

Was innerhalb der letzten Jahre auch vielfach eine Rolle spielt bei der arteriellen Hypertonie ist die Arbeitstätigkeit. Jeden Tag werden die Menschen immer mehr gefordert, sodass manche damit auch gar nicht mehr fertig werden. Sie regen sich auf, oder werden gemobbt, was zum Teil zu psychischen Problemen führen kann, was wiederum einen Teil der arteriellen Hypertonie ausmachen kann. Blutdrucklangzeitmessungen ergaben, dass beispielsweise 35 Prozent der Menschen über einen Zeitraum von 5 Jahren hinweg, immer wieder erhöhte Blutdruckwerte hatten durch Ihre Arbeit. Übrigens ist auch Diabetes ein häufiger Fall für einen zu erhöhten Blutdruck und kann zu einer Hypertonie führen.

 

Als Behandlung werden meistens blutdrucksenkende Medikamente vom Arzt verabreicht. Teilweise geht es auch mit einer Umstellung des Lebensstils einher. Denn wer viel Alkohol zu sich nimmt oder sich zu stark in seiner Arbeit niederlässt, kann auf die Dauer mit einer chronischen Hypertonie rechnen. Ein gediegener Lebensstil, in dem es ruhig zugeht und man sich auch mal Pausen gönnt, ist in der heutigen Zeit leider zu sehr in Vergessenheit geraten, weshalb auch die Quote der zu verzeichnenden Herzinfarkte oder Schlaganfälle drastisch zugenommen hat. Neben dem Schlaganfall und Herzinfarkt ist auch das Lungenödem keine Seltenheit. Arteriosklerose ist mit der hypertensiven Herzkrankheit mit der schlimmste Ausgang, der vom Bluthochdruck herrühren kann.

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